Stellungnahme des BVMBZ-Vorstandes am 08.11.2019

Der Vorstand des Bundesverbandes medizinischer Bildungszentren möchte sich bei seinen Mitgliedern für die hervorragende Unterstützung und Lobbyarbeit bedanken, im Zusammenhang des im Juli 2019 vom Bundeskabinett verabschiedete Gesetzentwurfs, in dem u.a. die Änderungen der Umsatzsteuer-Befreiungsvorschriften für private Bildungseinrichtungen und -leistungen diskutiert wurden!

Unsere massive Kritik, schriftlich per Stellungnahmen an verschiedene Bundestagsabgeordnete und dem Bundesfinanzministerium, persönlich wie schriftlich, trugen u.a. zur Ablehnung des Vorhabens im Finanzausschuss des Bundestages bei!
Die Bundesregierung kann diese Neuregelung der Umsatzsteuer nicht durchsetzen und legt die geplante Reform der Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsleistungen im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2019 erst einmal zu den Akten.

Die finale Beschlussempfehlung für die Umsatzsteuerthematik für Bildungsleistungen, u.a. auf den Seiten 5 und 93, wurde am Donnerstagabend 07.11.2019 im Bundestag angenommen.

Eine für uns überaus richtige Entscheidung zum Wohle aller und eine Bestätigung der Arbeit unseres Bundesverbandes!



Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz des BVMBZ e.V.,

dem Bundesverband Medizinischer Bildungszentren e.V.

In den letzten Jahren hat sich im Bereich der medizinischen Fort- und Weiterbildung enorm viel verändert. Die Fortbildungsanbieter sind zahlreicher geworden, das Angebot vielfältiger und die Qualität nicht immer für die Kunden erkennbar.

Diese Entwicklung führte dazu, dass medizinische Weiterbildungszentren in den Augen der Heilmittelerbringer als „Nutznießer“ einer durchaus diskussionswürdigen Weiterbildungspolitik der Krankenkassen wahrgenommen werden, u.a. weil es für Fortbildungsanbieter keine relevanten Standards gibt, durch die sich eine qualitativ hochwertige Fortbildung bzw. ein hochwertiges Institut auszeichnen könnte.

Für Therapeuten ist nicht erkennbar, ob ihre Weiterbildung die Investition rechtfertigt. Um diesem Umstand entgegen zu treten, gründete sich 2012 der Bundesverband für medizinische Bildungszentren. Den Mitgliedern ist es ein grundsätzliches Bedürfnis, sich der Verantwortung qualitativ hochwertiger Weiterbildung in den medizinischen Fachberufen zu stellen und sich gleichzeitig dafür auf unterschiedlichen Ebenen in Politik und Gesellschaft stark zu machen bzw. als kompetenter Partner und Berater zur Seite zu stehen.

Der BVMBZ e.V. ist so ein starker Partner für das Gesundheitswesen und trägt durch eine hohe und ständig überprüfte Qualität in der Weiterbildung intensiv zur Weiterentwicklung der medizinisch-therapeutischen Behandlungsqualität bei.

Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, ist der Bundesverband aktuell verstärkt mit der Politik, als auch Krankenkassen und Verbänden im Gespräch, um darzustellen, wie die Qualität in der medizinischen Bildung bei unseren Mitgliedern gewährleistet wird und zukünftig möglichst verbandsübergreifend umgesetzt werden könnte.

Das wird untermauert durch die durchaus auch beachtliche Wirtschaftskraft und damit gesellschaftliche Bedeutung der Branche. Circa 5.000 Mitarbeiter und die besten Dozenten sind bei unseren Mitgliedern beschäftigt. Mit mehr als 100 Millionen Euro Umsatz zählen die Anbieter zum wichtigen Mittelstand und sind damit eine große Stütze der deutschen Wirtschaft.

Wir rufen deshalb die Politik, die Krankenkassenvertreter, die Verbände und die Hochschulen auf, gemeinsam über die Themen wie Abschaffung von Zertifikatspositionen, Blanko-Verordnung oder Direktzugang, Therapeutenkammer, Fortbildungspunkte und deren Kontrolle und vieles mehr zu diskutieren.

Der Bundesverband bietet allen Unternehmen, deren Kerngeschäft die Veranstaltung medizinisch-therapeutischer Weiterbildung ist, die Möglichkeit, Mitglied zu werden.

Die Mitglieder profitieren vom Austausch untereinander. Die Klärung juristischer Fragen, die Interessenvertretung gegenüber anderen Verbänden und Organisationen und die Entwicklung gemeinsamer Projekte bieten den Mitgliedern Möglichkeiten, die sie allein nicht oder nur mit erheblichem Aufwand hätten.

Gemeinsam mehr erreichen!

Für die Qualität, den Berufsstand der Heilmittelerbringer und die Patienten!